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Datenübertragung
Neues Regenradar für Hamburg
08.06.2008 - Beitrag von O. Behn
Hamburg hat am Mittwoch ein neues, hochauflösendes Regenradar bekommen. Zugegeben, es sieht aus wie ein Wassertank auf Stelzen, aber es kommt ja auch auf die inneren Werte an. Es handelt sich dabei um ein in Neuss hergestelltes System (Selex-Si Gematronik). "Dieses 150.000 € teure System hat eine Auflösung von 50x50m und registriert Niederschläge im Umkreis von bis zu 50 Kilometern", sagt Meteorologe Frank Böttcher. Der 40-Jährige Geschäftsführer des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation betreibt das Wetterkontrollzentrum mit Sitz im Medienzentrum (im Gebäude vom Fernsehsender Hamburg1).

Als eigentlicher Aufbautermin war der 03.06. geplant, Regenradar auf dem Dach des Wetterkontrollzentrums der aber kurzfristig verschoben wurde, wegen der heiklen Gewitterlage am Dienstag (siehe News vom 03.06.2008). 

"Genau für solche Ereignisse und deren Voraussagen ist diese System ideal. Denn mit diesem Radar können wir die Regenfelder detailliert und differenziert für jeden einzelnen Stadtteil und die Umgebung für die nächsten zwei Stunden vorhersagen", so Frank Böttcher.

Das System wird aber erst in ein paar Wochen offiziell in Betrieb gehen, da noch die Software für die Implementierung ins Internet programmiert werden muss. Desweiteren müssen ja auch noch die hohen Hamburger Gebäude, die von diesem Radar mit erfasst werden (z.B. Telemichel etc.) ,'rausgefiltert' werden - sie würden sonst das Messergebnis verfälschen.

Ein weiteres Highlight dieser neuen Errungenschaft: "Wir stellen die Daten ins Internet. Dann kann jeder abfragen, wie das Wetter sich gerade in seinem Viertel entwickelt. Jeder weiß dann genau, ob man lieber mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zum Einkaufen fährt", so Frank Böttcher.

Video (Rundumsicht vom Dach des Wetterkontrollzentrums)Mit diesem Regenradar schauen wir in die Gewitterzellen hinein, sehen sogar, wenn diese rotieren und vielleicht die Gefahr besteht, dass sich gefährliche Tornados entwickeln."

Nicht ganz unwichtig, wenn man sich an den Grund des verschobenen Aufbautermins erinnert. Denn am Dienstagnachmittag bildetet sich gegen 14:30h (wie berichtet) über Hamburg ein heftiges Unwetter.
Die Temperaturen sanken um 10 Grad Celsius innerhalb kürzester Zeit. Der Grund: ein sogenannter Funnel - ein Tornado in der Entstehungsphase.

"Vielleicht werden wir unser Angebot auf weiteren Internetseiten von Kooperationspartnern anbieten", (O-Ton Frank Böttcher). Ob das Wetterportal von Wetter22459.de mit dabei ist, wird sich in nächster Zeit zeigen. Ich werde natürlich rechtzeitig darüber hier informieren.
   Video: Oliver Behn

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